Unsere unangenehmsten Momente im Sales und Projektmanagement

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von LUKAS LINDMEIER | In Fettnäpfchen tritt man nicht, man macht einen astreinen Bauchfleck in die Fritteuse? Sehr gut, denn hier und da haben auch wir das ganz gut drauf! Also das mit dem Bauchfleck. Ihre witzigsten und unangenehmsten Momente teilen unsere lieben Kolleg*innen aus dem Sales und dem Projektmanagement deshalb in diesem Artikel mit euch.

Jetzt mal ehrlich: Irgendwie sind Networking-Events und Kundentermine für Medienmenschen wie uns das berufliche Gegenstück zu peinlichen ersten Dates nach spätabendlichen Tinder-Binge-Swipe-Sessions. Nicht selten lösen nämlich beide Situationen Symptome wie verstärktes Schwitzen, peinlich berührtes Kichern oder einen leicht erhöhten Wein- oder Bierkonsum aus. Und wenn es gut läuft, macht man später vielleicht auch mal gemeinsame Sache. Die Betonung liegt allerdings – und das können wir gar nicht oft genug betonen – auf „wenn es gut läuft“. Denn wir alle wissen: Wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, kommt es unausweichlich hier und da zu Missverständnissen oder sonstigen misslichen Situationen. Und von denen bleiben auch unsere Sales- und im Projektmanagement-Menschlein nicht verschont. Die besten Schmankerl ihrer unangenehmsten Momente (die nach der Zensur der 1000things Dienstaufsicht übrig blieben) erzählen euch unsere lieben Kolleg*innen deshalb am besten selbst:

* Die Namen der Mitarbeiter*innen, Kund*innen und Ansprechpersonen sind der Redaktion bekannt. Euch aber nicht. Damit wir uns am Ende dieses Artikels alle immer noch gleich liebhaben und in die Augen schauen können, belassen wir es auch besser dabei. Und jetzt viel Spaß!

Das Kind beim Namen nennen

Hand aufs Herz: Jede*r von uns hat doch schon mal im Kindergarten die Pädagogin mit „Mama“ angesprochen und sich dann beschämt in die Puppenküche zurückgezogen. Keine Frage, eine sehr unangenehme Situation. Fast so unangenehm wie die unseres*unserer Kolleg*in aus dem Sales-Team, der*die nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals die Namen verwechselt hat. Und zwar den eines potentiell werdenden Kunden mit dem Namen seines schärfsten Konkurrenten: „Von all den Dingen, die man als Vertriebler*in nie tun sollte, ist das Verwechseln der Kundenmarke mit der Konkurrenzmarke vermutlich ganz weit oben. Das Einzige, was da vielleicht noch schlimmer sein könnte, ist das gleich mehrmals innerhalb eines Meetings zu machen.“

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„Was in meiner Situation damals freilich auch nicht geholfen hat: Es war das allererste Treffen mit dem Kunden. Ich wollte also ganz besonders glänzen. Stattdessen warf ich das ganze Meeting über mit dem Markennamen der Konkurrenz um mich. Allerdings tat ich das dermaßen konstant und selbstverständlich, dass ich insgeheim bis heute hoffe, dass mein Gegenüber mein verbales Versagen für einen unglaublich schlechten Running Gag gehalten haben könnte. Die Hoffnung stirbt eben bekanntlich zuletzt.“

Captain Extrawürtschtl: der Feedbackschleifen-Endgegner

Schon einmal ein Mail versehentlich an den*die falsche*n Empfänger*in geschickt? In 99,9 % der Fälle kein Drama. Nichts, was man nicht mit einem kurzen, nachgeschossenen Mail und einem kleinen Schmäh wieder geradebiegen könnte. Wenn da nicht das restliche 0,01 % wäre, zu dem auch diese Story gehört: „Eines schönen, lauen Tages im 1000things Office erhielt ich eine Mail von einem*einer Kund*in mit Änderungswünschen zu Entwürfen rund um eine Kampagne, die ich selbstverständlich so schnell wie möglich genau so an das Team weitergab. Soweit also alles in bester Ordnung. Allerdings änderte sich das in den Folgetagen, denn unser*e Kund*in änderte beinahe täglich seine*ihre Meinung zu unseren Entwürfen. Und das oft im krassen Gegenteil dazu, was in der vorhergehenden Feedbackschleife gewünscht wurde. In einem Moment der Zermürbung leitete ich einen Feedbackwunsch –  gefühlt Nummer 381 –  per Mail an das umsetzende Team weiter und entschuldigte mich dabei schriftlich, dass Captain Extrawürschtl so lästig ist.“

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„Es dauerte keine 20 Sekunden, bis ich einen nervösen Anruf aus dem Team erhielt. Denn ich hatte vergessen, den*die Kunden*Kundin aus der Mail-Empfänger*innenliste zu nehmen. Der*Die Kund*in war ähnlich flink und signierte das nächste Mail mit MfG Captain Extrawürschtl. In einem seltenen Anfall von Genialität antworte ich also, dass ich diesen Titel leider für mich reklamieren müsse, weil ich meinem*meiner Kolleg*in heute schon einige graue Haare wegen einer ganz anderen Geschichte beschert hatte und sie nur milde stimmen wollte. Danach folgen eineinhalb Wochen Funkstille und ein durchgehend flaues Gefühl in der Magengrube. Beim Meeting löste sich dann wider Erwarten alles in Wohlgefallen auf, denn er*sie räumte ein: Auch wenn du gar nicht mich gemeint hast in deinem letzten Mail. Aber da bin ich erst draufgekommen, dass die meisten von meinen Instruktionen damals gar nicht an euch hätten gehen sollen. Habe einfach den Mailverlauf vertauscht. Wow.“

Wer bin ich und wie bin ich hierhergekommen?

Natürlich läuft man als umtriebiger Sales-Mensch auch im Privatleben – oder im ausgewählten Club des Vertrauens – immer wieder auch Kund*innen in Feierlaune über den Weg. Bis hierhin eigentlich alles in bester Ordnung. Der Teufel steckt allerdings wie so oft auch hier im Detail, wie uns dieses Schmankerl auf der Liste unserer unangenehmsten Momente eindrücklich darlegt: „Eines Abends in einem meiner Lieblingsclubs traf ich auf eine*n Kund*in. Prompt kamen wir ins Gespräch und er*sie stellte mich seinen*ihren Freund*innen vor: Kennt’s eh alle, Tausend Tings, oder? Wisst’s eh, die von Facebook!? Eine kleine Anmerkung am Rande: Ich habe absolut nichts gegen dieses Intro einzuwenden. Meine eigene Mama würde vor ihren Freund*innen zu einer sehr ähnlichen Umschreibung greifen. Ja, jedenfalls das ist der Stefan. Mit dem wickeln wir dort immer alles ab, fährt er fort. Freundliches Nicken und grüßende Hände. Sekunden vergingen, bis mir endlich auffiel (und ihr könnt mir glauben, ich habe das nachgeprüft): Ich heiße nicht Stefan!

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… uuuuund da war sie auch schon verstrichen. Die eine Sekunde, die ich gehabt hätte, um ihn zu korrigieren, ohne dass es unangenehm wird. Ich pokerte darauf, dass der*die Kund*in tags darauf nicht mehr alles minutiös rekonstruieren können würde und spielte also mit. Selbst beim späteren Visitenkartentausch mit der Gruppe tat ich den vermeintlich falschen (also meinen echten) Namen auf meiner Visitenkarte als den eines Kollegen ab und gab an, dass mir mein Kollege an mich adressierte Mails ohnehin weiterleiten würde. Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich meine schizophrene Ader normalerweise sehr gut im Griff habe, aber: Nach dem ersten Mail meiner Party-Business-Bekanntschaft klärte ich nicht über das Missverständnis auf, sondern machte alles noch ein bisschen schlimmer, indem mein echtes Ich direkt antwortete und argumentierte, mein Gegenüber wäre bei mir an der besseren Stelle. Das wäre auch mit Stefan abgesprochen, ist doch klar!

Meine Lüge über die Existenz Stefans lebte ich weiter, bis die Ansprechperson mich eines Tages mit ihrem letzten Mail erlöste: Leider bin ich nur noch bis Ende diesen Monats im Unternehmen.“ Stefan ist tot, lang lebe Stefan!

Das Q in 1000things steht für Qualität!

Müsst ihr auch immer lachen beim Gedanken an dieses eine Demonstrationsvideo des selbstfahrenden Autos, das plötzlich statt zu bremsen seinen Mechaniker über den Haufen fährt? Oder bei den zahllosen Apple-Keynote-Momenten, als Steve Jobs regelmäßig ob der spinnenden Technik an seine Grenzen stieß? Perfekt, dann werdet ihr diese Geschichte rund um unsere unangenehmsten Momente lieben: „Mein Kollege und ich hatten vor einiger Zeit einen Termin bei einem sehr großen österreichischen Unternehmen, um uns und unsere Ideen zu präsentieren. Im Laufe des Gesprächs entstand die Idee, unsere 1000things Produkte wie Stofftaschen, Turnsackerl, Notizbücher und so weiter auch für diese*n Kund*in zu produzieren, um eine eigene Unternehmens-Kollektion auf den Markt zu bringen.“

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„Ich, ein eiskalter Businessmensch, zog sofort mein 1000things Turnsackerl, in das ich immer Laptop und Notizbuch packe, hervor und zeigte es stolz unseren Gesprächspartner*innen. Natürlich nicht, ohne lang und breit über die hohe Qualität unserer Produkte zu schwärmen. Bald darauf war das durchaus positive Meeting dann auch zu Ende. Wir verabschiedeten uns also und ich schulterte lässig das zuvor präsentierte Sackerl. Plötzlich ein ungesund klingendes Geräusch: Rrrrratsch! Eine Sekunde später lag mein 1000things Turnsackerl neben mir. Die eben noch zelebrierte Qualität am Boden der Tatsachen. Beide Träger waren beim Schultern gerissen. Mit einem: Also normal passiert das bei unseren Produkten nicht …, versuchte ich noch die Situation zu retten. Ob das die Situation gerettet hat? Das bleibt abzuwarten, die Bestellung der Produkte lässt immerhin noch auf sich warten. Warum? Ich weiß es auch nicht so genau …“

Lust auf noch mehr unangenehme Situationen? Unser Videoproducer*innen erzählen euch in diesem Artikel über Sätze, die man in der Videoproduktion einfach nicht hören will. Wenn’s lieber lehrreich zugehen soll, gibt’s hier jede Menge Social-Media-Know-how.

Beitragsbild (c) Anita S. | Pixabay

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